Fachkraft für Schutz und Sicherheit – modulare Nachqualifizierung für den Berufsabschluss

Fachmodul V Rechtsgrundlagen

Die Nachqualifizierung führt zu einem anerkannten Berufsabschluss, die in einem verkürzten Zeitraum realisiert wird. Voraussetzung ist, das alle relevanten Themen und Module gemäß Rahmenplan absolviert werden. Verwertbare Arbeits- und Berufserfahrungen werden anerkannt. Das Fachmodul vermittelt die Rechtlichen Grundlagen gem. Rahmenplan und beinhaltet alle notwendigen Themen für die Nachqualifizierung.

Zielgruppe

Die Zielgruppen können sein: 

  • Arbeitsuchende, die in der Regel Förderansprüche und Bildungsziel angemessen relevante Arbeits- und Berufserfahrung nachweisen können, wie zum Beispiel vorhandene IHK-Sachkundeprüfung oder Unterrichtung gem. § 34a GewO, IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft oder langjährige Berufserfahrung im privaten Sicherheitsgewerbe, im betrieblichen Werkschutz oder vergleichbaren Einrichtungen im Ausland. 
  • in der privaten Sicherheitswirtschaft im Arbeitsprozess stehende Sicherheitsmitarbeiter mit Interesse an einer berufsbegleitenden Qualifizierung mit Ziel Berufsabschluss und prüfungsrelevanten, verwertbaren Kenntnissen und Erfahrungen. Hier erfolgt die Finanzierung privat durch das Unternehmen oder andere geeignete Förderprogramme, wie zum Beispiel WeGebAU, Firmenstipendien, Bankdarlehen, u.a.
  • Sich beruflich Um- und Neuorientierende ohne Abschluss, aber mit anderen anerkannten und nachweisbaren Voraussetzungen, die die AGSM-Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH in Abstimmung mit der zuständigen IHK prüft. Hierzu können zählen:
    • eine abgebrochene Berufsausbildung mit anzuerkennenden absolvierten Lernfeldern (nachweispflichtig) oder
    • auch eine adäquate Ausbildung im Ausland (nachweispflichtig)
  • Somit ist die Nachqualifizierung geeignet für langjährig im Sicherheitsgewerbe Beschäftigte und für ehemalige langjährige Bundeswehrangehörige die eine berufliche Weiterentwicklung anstreben.

Aufbau der Nachqualifizierung

Die Nachqualifizierung geht über ca. 6 Monate (erfahrungsgemäß notwendige Mindestmodulanzahl) bis zu 12 Monaten bei intensiver Absolvierung aller Module hintereinander. Die AGSM-Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement Berlin hat in diese Berufsausbildung die notwendige Anzahl einsatzspezifischer Module mit entsprechenden Abschlüssen und Zertifikaten integriert. Die Notwendigkeit der Absolvierung der einzelnen Module wird individuell geprüft. Im Rahmen eines Personalgesprächs mit Unterlagenprüfung erfolgt eine Prüfung der Voraussetzungen für diesen verkürzten Weg zum Berufsabschluss und die Festlegung, welche Module absolviert werden müssen. Dieser Berufsabschluss wird in der Erstausbildung über einen Zeitraum von 3 Jahren erworben. 

  • In Vollzeit werden komplette Kurse in kleineren effizient arbeitenden Gruppen angeboten. 
  • In Teilzeit werden die Module je nach individuellen Möglichkeiten absolviert. Der zu absolvierende Zeitrahmen wir individuell gemäß vorheriger Prüfung Ihrer Voraussetzungen und Ihrer zeitlichen Ressourcen festgelegt und kann berufsbegleitend auch über 24 Monate erfolgen.

Der Einstieg ist individuell möglich. Sprechen Sie mit uns und planen Ihre berufliche Zukunft.

Die AGSM – Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH integriert in die Gesamtausbildung eine Vielzahl von weiteren sinnfälligen marktrelevanten Dienstkunde- und Fachkundemodulen und optionalen einsatzspezifischen Ausbildungen mit entsprechenden Abschlüssen und Zertifikaten.

Für die Personenschutzausbildung sowie weiteren Zusatzqualifikationen wie Rettungssanitäter oder/und die AEVO-Ausbildereignungsprüfung gibt es eine gesonderte Ausbildungsabfolge, die sich nur in Zusammenarbeit mit entsprechenden Firmen realisieren lässt.

Sprechen Sie mit uns und planen Ihre berufliche Zukunft.

Inhalte

1. Fachmodule der Berufsausbildung gem. Rahmenplan

LF 1: Den Ausbildungsbetrieb und seine Leistungen im Tätigkeitsfeld der Sicherheitswirtschaft präsentieren

LF 2: Kunden und Mitarbeiter über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Berufstätigkeit in der Sicherheitswirtschaft informieren

LF 3: Bei der Planung und Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr mitwirken

LF 4: Aufgabenbezogene Schutz- und Sicherheitsvorschriften beachten und Maßnahmen durchführen

LF 5: Rechtsverstöße und Gefährdungssituationen erkennen und bewerten

LF 6: Mit Kunden und Mitarbeitern berufsspezifisch kommunizieren und kooperieren

LF 7: Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel anwenden

LF 8: Menschen, Objekte und Werte sichern und schützen

LF 9: Sicherheitsrelevante Sachverhalte ermitteln, aufklären und dokumentieren

LF 10: Geschäftsprozesse in der Sicherheitsbranche erfolgsorientiert steuern

LF 11: Sicherheitsdienstleistungen anbieten

LF 12: Sicherheitsrisiken im Kundenauftrag analysieren und entsprechende Maßnahmen zur Gefahrenabwehr planen, durchführen und bewerten

u.a. sind weitere einsatzspezifische Zusatzmodule integriert wie zum Beispiel: 

  • Fachmodul Kontrolldienst im ÖPNV 
  • Fachmodul Einzelhandelsdetektiv 
  • Sanitätsausbildung 
  • Fachmodul Geld- und Werttransport
  • Diensthundeführer gem. DGUV 23
  • IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO 
  • Waffensachkundeprüfung gem. § 7 WaffG 
  • Zwei Betriebspraktika je 3 Monate

Modulare Aufteilung: 

  • Grundlagenwissen für Sicherheitsmitarbeiter, bei Bedarf mit integrierter IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO; 
  • Grundlagen der Gefahrenabwehr – Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen sowie Einsatz der Sicherheitstechnik mit Projektarbeit, ggf. Waffensachkundeprüfung gem. § 7 WaffG; (ca. 7 Wochen intensiv)
  • Planung und betriebliche Organisation von Geschäftsprozessen und Sicherheitsdienstleistungen, Kundenarbeit und EDV-Fachwissen Planungsprogramme (ca. 6 Wochen intensiv)
  • Psychologische Grundlagen für situationsgerechtes Verhalten und Grundlagen Fach-Englisch (ca. 6 Wochen intensiv)
  • Recht in der Sicherheitswirtschaft (ca. 12 Wochen intensiv)
  • Modulübergreifende Prüfungsvorbereitung für alle Prüfungskomplexe (ca. 16 Wochen intensiv)
  • Betriebspraktikum bei nicht ausreichender Berufspraxis gem. Prüfungsordnung (optional und kostenneutral, alternativ auch mit Praktikumsbetreuung je nach Bildungsplanung)
  • Externe Berufsabschussprüfung als IHK-Prüfung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“

Zugangsvoraussetzungen

  • Hauptschulabschluss oder entsprechende Kenntnisse
  • bildungszielrelevante mehrjährige Arbeits- und Berufserfahrung oder
  • berufliche Vorerfahrungen im Sicherheitsgewerbe oder
  • ohne Berufsabschluss andere anerkannte Voraussetzungen mit Nachweis der beruflichen Handlungsfähigkeit oder
  • mehrjährige vom BFD inkl. bestätigter bildungszielrelevanter Bundeswehrdienstzeit
  • Führungszeugnis ohne Eintrag
  • Eignung gemäß Waffengesetz
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Schichtfähigkeit und -bereitschaft

Abschluss / Zertifikat

  • Teilnahmebescheinigung der AGSMn

Kosten

  • Förderfähig – sprechen Sie mit uns.
  • Kosten auf Anfrage 
  • Die Kosten werden individuell nach Anzahl und Umfang der zu absolvierenden Module bestimmt