Objektschutz

Beispiel Parkhaus:

Die Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes beginnt mit der Standort- und Risikoanalyse. Aus dieser lassen sich die späteren Schutzziele ableiten. Diese bilden die Grundlage für die zu treffenden Maßnahmen.

Standort- und Risikoanalyse

Maßgeblich für das Sicherheitskonzept für Parkgaragen ist eine umfassende und eingehende Standort- und Risikoanalyse. Aus dieser sollten sich die wesentlichen Bedrohungen und Anfälligkeiten für den späteren Betrieb ergeben, wie z.B. Diebstahl aus und von Kfz, Sachbeschädigungen, Raubdelikte und Gefahren durch Brandentwicklung in dem Objekt.

Bei Objekten, die sich noch in der Bauphase befinden, gehört zur Betrachtung auch eine Analyse der Straftaten, die in der Vergangenheit im Nahbereich begangen wurden. Aus der Standort- und Risikoanalyse lassen sich in einem weiteren Schritt die wesentlichen Schutzziele ableiten.

Schutzziele

Als mögliche Schutzziele können hier sein: 

  • Schutz der Kfz vor Diebstahl oder Diebstahl aus Kfz,
  • Schutz vor Sachbeschädigung an Kfz oder in der Parkgarage,
  • Abwehr von Gefahren für Leib oder Leben der Kunden, die durch Straftaten oder durch Brand entstehen können, sowie
  • Verhinderung, dass sich unberechtigte Personen im Bereich des Parkhauses aufhalten.

Bauliche Gestaltung und Sicherheit Sicherheitskonzept

Idealerweise erfolgt die Einbindung der Sicherheitsexperten bereits in der Bauphase, um bereits in diesem Stadium Einfluss auf die bauliche Gestaltung zu nehmen. Denn Kriminalität wird maßgeblich von den örtlichen Gegebenheiten beeinflusst und bestimmt. Unabhängig von dem gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzkonzept, welches die Flucht- und Rettungswege nach der Garagenverordnung der Länder vorschreibt, kann in diesem Stadium Einfluss auf die Einsehbarkeit, Beleuchtung und Gestaltung der Parkfläche genommen werden.

Sicherheitskonzept für die Betriebsphase

Das eigentliche Sicherheitskonzept regelt die Betriebsphase des Parkhauses. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen der Straftatenprävention und der Abwehr von Gefahren, die sich aus dem laufenden Betrieb ergeben können. Die Sicherheit wird gewährleistet durch zwei Bereiche:

Sicherheitstechnik

Als Komponenten der Sicherheitstechnik kommen in Betracht:

  • Zufahrts- und Ausfahrtskontrollsysteme
  • Videoüberwachung der Parkfläche und Treppenhäuser
  • Brandfallmatrix
  • Sprachalarmierungsanlage und
  • Überfallmeldeanlage

Operative Maßnahmen

Zu den operativen Maßnahmen gehören:

  • Eine ständig besetzte Ein- und Ausfahrtskontrolle sowie
  • regelmäßige Streifengänge im Objekt, mit oder ohne Diensthund

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